Datum:  10.12.2018 | 21:06 Uhr
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Cello

Das Violoncello, auch Cello, (Plural: Celli) genannt, gehört wie Geige/Violine und Viola/Bratsche ebenfalls zur Familie der Streichinstrumente und ist – wie auch die kleineren Streichinstrumente - aus verschiedenen Hölzern zusammengebaut.

Das Violoncello ist heute mit vier Saiten im Quintenabstand bespannt, die leer, das heißt ungegriffen, von unten nach oben   nach  C-G-d-a gestimmt und vom Violoncellisten mit einem Bogen gestrichen werden.

Das Cello klingt somit eine Oktave tiefer als die der Viola. Das Violoncello, dessen deutsche Bezeichnung früher auch Bassgeige oder kleine Bassgeige lautete ist so groß, dass es im Gegensatz zur Violine und Viola  im Sitzen gespielt wird.

Das Instrument wird (mit dem Hals nach oben) aufrecht zwischen den Beinen gehalten und steht heute meist mit einem ausziehbaren Stachel, auch Perno genannt, aus Metall, Holz oder neuerdings Carbonfaser auf dem Boden. Mit seinem großen Tonumfang, der alle Lagen der menschlichen Stimme umfasst, kann das Cello sowohl Bass- als auch Melodieinstrument sein.

Für Kinder, die das Instrument erlernen möchten, gibt es neben dem normalen 4/4-Violoncello (Korpuslänge etwa 750 mm) auch Instrumente in kleineren Ausführungen. Die Größen reichen von 1/16 über 1/8 (Kl. 510 mm), 1/4 (590 mm), 1/2 (655 mm), 3/4 (690 mm) bis zum 7/8-Violoncello (720 mm). Es empfiehlt sich, zunächst ein Leihinstrument zu mieten.

Musikschulen, Musikalienhändler und Geigenbauer bieten diesen Service an, die Kosten liegen dabei zwischen 15,00 Euro und 20,00 Euro pro Monat.

 

Kosten: Der Einstiegspreis für brauchbare Celli liegt zwischen 1.000,00 Euro und 2.000,00 Euro.

 

Information und Beratung bei Christine Stadler